Von Norddeutschland an die Mosel 🇩🇪
Nach einer weiteren erholsamen Nacht ging es Marianne bereits deutlich besser. Damit stand der nächsten Fahretappe nichts mehr im Weg. Da heute eine längere Strecke bis an die Mosel auf dem Programm stand, klingelte der Wecker bereits um 7.30 Uhr. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde das Tröimli startklar gemacht und wir machten uns auf den Weg Richtung Süden.
Schon kurz nach der Abfahrt fiel unser Blick auf das imposante Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica. Das monumentale Bauwerk wurde 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet und thront hoch über der Weser. Von dort bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die Porta Westfalica – den Durchbruch der Weser zwischen dem Wiehengebirge und dem Wesergebirge.
Für eine besondere Überraschung sorgte wenig später ein Anruf von Olivers Cousin. Er hatte unser Tröimli auf der Autobahn erkannt und uns gerade überholt. Kurzerhand verabredeten wir uns auf dem nächsten Rastplatz und nutzten die Gelegenheit für einen spontanen Schwatz. Solche zufälligen Begegnungen machen eine Reise manchmal besonders schön.
Anschliessend führte uns die Route weiter in Richtung Köln. Dort verlangsamte sich der Verkehr zunehmend. Ursache war eine Grossbaustelle rund um die neue Leverkusener Rheinbrücke. Die moderne Schrägseilbrücke ersetzt die in die Jahre gekommene Autobahnbrücke der A1 und zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten Deutschlands. Bereits heute beeindrucken die markanten Pylonen und die gewaltigen Dimensionen des Bauwerks. Nach dem Baustellenbereich rollte der Verkehr wieder flüssig und wir konnten unsere Fahrt ohne weitere Verzögerungen fortsetzen.
Gegen 17.00 Uhr erreichten wir unseren Übernachtungsplatz beim Wohnmobil-Stellplatz Feiten in Longuich an der Mosel. Gerade noch rechtzeitig, denn es war nur noch ein einziger Stellplatz frei. Nachdem das Tröimli eingerichtet war, genossen wir die warme Abendsonne und liessen die lange Fahretappe gemütlich ausklingen. Der Freitag wurde – inzwischen fast schon traditionell – mit feinen Fajitas gefeiert. So endete ein entspannter Reisetag an der Mosel, und wir freuen uns bereits auf die nächsten Erlebnisse.





















