Hoch hinaus im Saarland 🇩🇪
Heute Morgen klingelte bereits um 8.00 Uhr der Wecker. Nach dem Frühstück konnte endlich wieder einmal gemütlich draussen gefrühstückt werden. Die Temperaturen waren bereits am Morgen angenehm warm und ein schattiges Plätzchen sorgte für einen entspannten Start in den Tag.
Schon kurz nach der Abfahrt fiel unterwegs eine grosse Mariensäule auf. Solche Säulen findet man vorwiegend in katholisch geprägten Regionen Deutschlands. Sie wurden als Zeichen des Glaubens und des Dankes an die Jungfrau Maria errichtet und erinnern häufig an überstandene Kriege, Seuchen oder andere schwere Zeiten. Bis heute gelten sie als Symbol für Schutz und Hoffnung.
Wenig später tauchte hoch über dem Tal die Burgruine Saarburg auf. Die Burg stammt aus dem 10. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Höhenburgen im Westen Deutschlands. Einst diente sie zum Schutz des Saartals. Heute sind noch der markante Burgturm und Teile der Burgmauern erhalten, von denen sich ein herrlicher Blick über Saarburg und das Saartal bietet.
Kurz vor dem Ziel sorgte eine weitere Umleitung nochmals für eine kleine Planänderung, bevor schliesslich der Baumwipfelpfad Saarschleife erreicht wurde. An der Kasse gab es eine schöne Überraschung: Der Baumwipfelpfad feierte genau an diesem Wochenende sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass kostete der Eintritt nur 10 € pro Person.
Der rund 800 Meter lange Baumwipfelpfad führte gemütlich durch die Baumkronen bis zum 42 Meter hohen Aussichtsturm. Von dort bot sich ein eindrücklicher Blick auf die berühmte Saarschleife. Passend zum Jubiläum sorgte eine Live-Musikgruppe zusätzlich für eine besondere Atmosphäre, sodass Oliver und Marianne den Ausblick noch eine Weile genossen.
| Aussichtsturm | Baumwipfelpfad Saarschleife, Mettlach (DE) |
| Höhe | 42 m |
| Stufen | stufenlos mit Rampe |
| Höhe über Meer | 407 m ü. M. |
| Erbaut | 2016 |
| Materialien | Stahl- und Holzkonstruktion |
| Kosten Benutzung | 13 € Erwachsene |
| geöffnet | ganzjährig |
Anschliessend ging die Fahrt weiter zum Saarpolygon in Ensdorf. Das 30 Meter hohe begehbare Stahlbauwerk wurde 2016 auf einer ehemaligen Bergehalde errichtet und erinnert an den jahrzehntelangen Steinkohlebergbau im Saarland. Gleichzeitig symbolisiert es den Wandel der Region hin zu neuen Perspektiven. Nach einer rund vier Kilometer langen Wanderung wurden die beiden mit einer beeindruckenden Aussicht über das Saartal belohnt.
| Aussichtsturm | Saarpolygon, Ensdorf (DE) |
| Höhe | 28 m |
| Stufen | Westturm: 133 Stufen Ostturm: 132 Stufen |
| Höhe über Meer | 330 m ü. M. |
| Erbaut | 2016 |
| Materialien | Stahlkonstruktion |
| Kosten Benutzung | kostenlos |
| geöffnet | ganzjährig |
Nach der Wanderung war der Wunsch nach einer kleinen Abkühlung gross. Da das Tiefkühlfach im Wohnmobil leer war, wurde unterwegs kurzerhand noch ein Einkauf eingelegt – zwei Packungen Glace durften dabei natürlich nicht fehlen.
Am späteren Nachmittag erreichten Oliver und Marianne den Wohnmobilpark beim Saarland-Thermen Resort. Schnell war ein schöner Stellplatz gefunden und der restliche Tag konnte ganz entspannt ausklingen. Während Oliver sich mit seinem Buch zurückzog, strickte Marianne fleissig weiter. Natürlich durfte auch das wohlverdiente Glacé nicht fehlen.
Die Therme wurde an diesem Abend zwar nicht mehr besucht, dafür genossen die beiden die ruhige Atmosphäre, und den warmen Sommerabend, und sie freuten sich bereits auf die nächsten Etappen ihrer Reise.



















































