Start in die Sommerferien

Endlich war es so weit: Die Sommerferien konnten beginnen. Bevor die Reise losging, stand für Marianne am Morgen noch ein Termin in der Physiotherapie auf dem Programm. Anschliessend wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, das Wohnmobil fertig eingeräumt und alles für die kommenden Ferientage verstaut.

Gegen 10.00 Uhr begann dann endlich die langersehnte Reise. Die Vorfreude war gross und schon nach den ersten Kilometern stellte sich das vertraute Feriengefühl ein.

Kurz vor der Grenze wurde nochmals getankt. Währenddessen nutzte Marianne die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang, bevor die Fahrt über Bargen nach Deutschland weiterging.

Nach rund zwei Stunden wurde eine erste Pause eingelegt. Etwas Bewegung, ein Kaffee und frische Luft sorgten für neue Energie, bevor die Fahrt weiterging.

Auf den Strassen herrschte zeitweise dichter Verkehr. Zum Ferienbeginn waren nicht nur viele Reisende unterwegs, sondern auch der übliche Feierabendverkehr sorgte für volle Strassen. Deshalb ging es stellenweise etwas gemächlicher voran, was der entspannten Ferienstimmung jedoch keinen Abbruch tat.

Gegen 16.15 Uhr erreichten wir den Stellplatz Flockenwerk in Ochsenfurt. Der idyllisch gelegene Stellplatz direkt am Main überzeugte sofort mit seiner ruhigen Atmosphäre und der schönen Aussicht auf den Fluss.

Ochsenfurt liegt im unterfränkischen Weinland südlich von Würzburg und zählt zu den schönsten historischen Kleinstädten der Region. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren gut erhaltenen Stadttoren, den Fachwerkhäusern und der nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Besonders reizvoll ist die Lage direkt am Main, der zahlreiche Möglichkeiten zum Velofahren, Spazieren oder einfach zum Geniessen der Natur bietet. Auch die berühmte Romantische Strasse führt durch Ochsenfurt und macht die Stadt zu einem beliebten Zwischenstopp für Reisende.

Den ersten Ferienabend liessen wir ganz entspannt vor dem Tröimli ausklingen. Bei angenehmen Temperaturen wurde die Ruhe genossen und bereits überlegt, welche Entdeckungen der nächste Ferientag wohl bereithalten würde.