Von Kehl in die tiefe Schwarzwälder Zuflucht
Nach dem es heute erstmals wieder so richtig sonnig ist, kommen wir so gar nicht in die Gänge. Offenbar sind wir nun so richtig im Ferienmodus angekommen. Frei unserer Devise von Tag zu Tag zu schauen, muss auch dies Platz und Zeit haben.
Letztlich verlassen wir doch am späten Vormittag unser Nachtlager und tanken Wasser für die kommenden Tage und entleeren komplett Abwasser und Toilette. Wir werden die nächsten zwei Tage sicherlich frei, resp. mit minimalem Möglichkeiten stehen, wenn wir unseren groben Schlachtplan durchziehen.
Leider verläuft der Start ab dem Gelände letztlich nicht so glimpflich. Ich selber ziehe mit dem Fahrzeug bereits vor, nachdem mir Marianne die Schranke mit der Card geöffnet hat und ich parke, da ein weiteres Fahrzeug kommt nach der ersten Kurve auf dem Trottoir. So können wir noch die Koordinaten einpflegen und anschliessend losfahren. Jedoch kommt Marianne lange Zeit nicht und als sie endlich zum Fahrzeug kommt ist sie recht lädiert und blutet leicht. Was ist passiert. Nachdem ich von der Schranke weggefahren bin, läuft Marianne mir direkt nach und in dem Moment schliesst der Balken und schlägt Marianne voll auf den Kopf. Anstelle durch die Sicherheitsmechanismen wieder zu öffnen, drückt das verdammte Teil meine Beifahrerin direkt zu Boden. Glück gehabt, dass die Brille heile geblieben ist. Jedoch sitzt der Schockt tief und die blutige Lippe gehört zuerst versorgt.
Irgendwann sind auch wir startklar und wir schauen, dass wir mal auf die Autobahn kommen und die Gemüter sich wieder beruhigen. Eine knappe Stunde später erreichen auch wir Kehl unseren ersten Tagesstopp. Nein, wir haben keinen Servicestopp bei Bürstner geplant, sondern unser erstes Ziel ist der kleine Park am Rheinufer bei den Sportstadien. Wir freuen uns auf die Weitsicht des Weisstannenturms, welcher nur eine gefühlte Handbreite neben der Staatsgrenze liegt.
Aussichtsturm | Weisstannenturm, Kehl (DE) |
Höhe | 35 m |
Stufen | 210 Stk. |
Höhe über Meer | 139 m.ü.M. |
Erbaut | 2004 |
Materialien | Holz- / Stahlkonstruktion |
Kosten Benutzung | kostenlos |
geöffnet | ganzjährig |
Wir machen noch einen Abstecher an den Rhein und staunen wie viel Wasser aktuell abfliessen. Schiffsverkehr ist aktuell nicht wirklich viel unterwegs und wenn, sind die Schiffe nur kurz sichtbar. Zuletzt kommen wir noch bei der Jugendherberge und am Skatepark vorbei. Zuerst fällt uns ein etwas schiefer Baum auf und wir witzeln ob dieser immer in der gleichen Richtung im Wind steht. Als wir aber unter den Blättern den Inhalt sehen, müssen wir doch lachen. Ihr findet dies am Ende in der letzten Galerie heraus :-).
Die Reise geht weiter in den Schwarzwald rein und unser Tagesziel ist das ehemalige? Skigebiet Zulauf. Hier parkieren wir und machen uns zuerst auf eine knapp Stündige Wanderung zum Buchenkopfturm. Der Fussmarsch geht vorbei am Gleitschirmstartplatz West Rossbühl in Richtung Süden. Die Wege sind nach dem ersten Stück super ausgebaut und wir können zügig marschieren. So erreichen wir nach kurzer Zeit den Sattel auf welchem der Buchkopfturm steht. Was für eine tolle Aussicht über den Schwarzwald und die Vogesen. Zusätzlich hat der Turm auch noch ein paar tolle Details. Diese findet ihr in der Bildergalerie.
Aussichtsturm | Buchkopfturm, Oppenau-Maisach (DE) |
Höhe | 28 m |
Stufen | 140 Stk. |
Höhe über Meer | 950 m.ü.M. |
Erbaut | 2015 |
Materialien | Holz- / Stahlkonstruktion |
Kosten Benutzung | kostenlos |
geöffnet | ganzjährig |
Den Rückweg nehmen wir nach einer kleinen Stärkung auf dem „Liebesbänkle“ etwas flotter unter die Sohle. Bereits können wir die nächsten Gewitter im Süden erkennen und sind nicht sicher, ob auch wir getroffen werden. Das Glück kann ja nicht immer auf unserer Seite sein :-). Nach einer weiteren 3/4 Stunde kommen wir trocken im Fahrzeug an und freuen uns über diesen tollen Tag. Aktuell sind wir auf dem Parkplatz noch fast alleine. Doch ab 18 Uhr füllt sich der Parkplatz langsam. Die Ecke hier schein ein kleiner Geheimtipp zum Übernachten zu sein.